Sitzen unterm Hollerbusch, machen alle husch, husch, husch

Sambucus nigra ist homöopathisch das Kinder-Schnupfen-Mittel schlechthin. Der schwarze Holunder, der Baum der Frau Holle, hat aber noch mehr zu bieten. Der Saft aus den Beeren ist sehr gesund. Aber dafür ist es ja noch zu früh. Solange geniesen wir eben Holunderblütensirup und Hollerkücherl.

Für den Sirup verwende ich 100g Blüten auf ein Liter Wasser, dazu kommt eine halbe Zitrone in Scheiben geschnitten. Die Blüten sind ja gerade überall zu finden. Allerdings sollten sie nicht vom Strassenrand stammen, weil man sie nicht wäscht, sondern nur von kleinen Tieren befreit. Die Kinder haben mir fleißig geholfen. Ich versuche von den Blüten möglichst viel Stiel wegzuschneiden, rebele aber nicht die einzelnen Blüten ab.
Blüten und Zitronen übergieße ich mit kochendem Wasser und lasse es dann ein bis zwei Tage stehen.

Dann koche ich den abgegossenen Saft mit 800g Rohrzucker auf und fülle ihn in Flaschen ab.
Gerade wenn man grössere Mengen macht, sollte man darauf achten, dass der Kochtopf gross genug ist. Es müssen ja noch Berge von Zucker rein und überkochen soll so leicht auch nichts.
Ich habe auch schon Rezepte mit Zitronensäure gemacht, finde aber, dass das, obwohl es zur Haltbarkeit beiträgt, viel vom Geschmack nimmt.

Ein Gedanke zu „Sitzen unterm Hollerbusch, machen alle husch, husch, husch

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