Hollerkücherl

Unter dem Holunder, dem Lebensbaum, der früher an keinem Haus gefehlt hat, wohnen gute Geister. Bevor man sich etwas vom Holunder nimmt, bittet man sie oder Frau Holle, der der Baum geweiht ist, um Verzeihung. Ein schönes Bild dafür, mit der Natur achtsam umzugehen, sich nur zu nehmen, was man wirklich braucht und auch für andere (Menschen, Tiere, kleine Geister) etwas übrig zu lassen.

Wir tauchen die Blüten in einen Pfannkuchenteig und backen sie anschließend bis sie goldig sind.
Das gibt es wirklich nur einmal im Jahr. Und das finde ich schön so.

Nachtrag zum Holunderblütensirup: Aufgrund des hohen Zuckergehaltes kann der Sirup je nach Dosierung eine richtige Kalorienbombe sein. Ich mische daher immer eine ganze Karaffe voll. Man ist so automatisch sparsamer als bei einzelnen Gläsern. Wie z.B. auch Orangensaft wirkt auch der Holunder aufputschend. Darum gibt es den natürlich am Abend nicht mehr.

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