Die heilige Nacht

Diese beiden Bilderbücher bringen den Kleinen die Geschehnisse der heilige Nacht näher.

„Die lange Nacht von Bethlehem“ von Masahiro Kasuya aus dem Jahre 1972 hat bis heute nichts vom Zauber ihrer Bilder und Worte verloren. Die Weite der Bilder lässt Platz für die Kälte, die Furcht, die Erschöpfung, die Demut, das Licht, die Freude und die Liebe.

„Plötzlich wird der Himmel strahlend hell, und von allen Seiten tönt Gesang. Es ist das Lied der Engel, die die Geburt Jesu ankündigen und die Gott preisen.

Es ist das schönste Lied, das die Menschheit je gehört hat. Es ist die Nachricht, dass Gott seinen eigenen Sohn gesandt hat, um den Menschen seine Liebe zu zeigen.“

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Die eigene Vorstellung beim Hören einer Geschichte bindet sich oft an Orte die man schon kennt. „Ein Kind saß auf dem Schoß seiner Mutter und wollte etwas von Weihnachten hören. Da erzählte die Mutter vom Weihnachten im Stall. Das war ein Weihnachten vor langer Zeit und in einem fernen Land, doch das Kind sah alles vor sich, als wäre es daheim geschehen, in ihrem eigenen Stall auf ihrem eigenen Hof.“

So beginnt Astrid Lindgrens „Weihnachten im Stall“ und trägt dem Umstand Rechnung, dass vieles an der Weihnachtsgeschichte den heutigen Kindern fremd erscheinen mag. Schließlich war es „ein Weihnachten vor langer Zeit. Das allererste Weihnachten“.IMG_5552

Ein Moment für ……Berührung

immer wieder Freitags……….

Vielleicht fängt man mit kleinen Kindern an, mehr an die kleinen Schritte zu glauben, als an das allgegenwärtige “Think Big”. Ein Leben mit Kindern besteht aus kleinen Schritten, oft zwei vor und einer zurück. Die Macht der kleinen Schritte wird unterschätzt. Der perfekte Moment soll kommen, der Moment an dem alles gerade mal passt und dann, ja dann wird er sicher gelingen der große Wurf in Sachen Erfolg und Glück oder was auch immer. Bis dahin wird munter aufgeschoben. Das Glück, der Spaß, die Gesundheit, die Zweisamkeit, die Aufmerksamkeit alles schieben wir auf.

Jeden Freitag deshalb jetzt ein Vorschlag für mehr Spaß, für einen kleinen Augenblick, für ein kleines Lächeln. Auch über Eure Vorschläge freuen wir uns!

1. Hüpfen

2. Kritzeln

3. Singen

4. Dankbarkeit

5. Spaziergang upgraden

6. ein Stückchen Natur hereintragen

7. Berührung

Solange die Kinder klein sind, gibt es jede Menge selbstverständlicher Berührung. Wenn ich meine Schwester beobachte, wie sie meine Nichte küsst, bevor sie sie stillt, dann erinnere ich mich, dass ich das auch immer gemacht habe. Ich hatte es schon vergessen.  Die Berührungen werden weniger, je größer die Kinder werden. Schon sind meine beiden mir zu schwer zum Tragen. Trotzdem brauchen sie oft noch ganz viel „Mama“. Hormone, die das Entstehen von Liebe und Vertrauen, aber auch Schmerzreduzierung und Beruhigung fördern, werden bei jedem positiven Hautkontakt ausgeschüttet. So manches Streicheln ist sicher gesünder und wichtiger als die fünfte Portion Obst am Tag.

Eine Berührung, ein Moment ungeteilter Aufmerksamkeit, das kann es nicht oft genug geben. Aber es ist auch etwas, was man gerne einmal mit einem „jetzt nicht“ abweist. Um so wichtiger finde ich es, dass es feste Rituale gibt, wo solche Momente geschaffen werden.

Bei uns ist das z.B. beim zu Bett gehen eine Fußmassage mit Lavendelöl. Das Lavendelöl beruhigt und entspannt. Manch ein Kind mag vielleicht gerne nach dem Bad ausgiebig eingecremt werden. Die Kinder können den Duft selbst auswählen.

Es gibt auch oft in Kindergärten ähnliche Rituale zur Begrüssung, zum gemeinsamen Essen oder zu Beginn der Gruppenaktivitäten. Ein Öltröpfchen wird auf die Hand geträufelt und einmassiert. Vielleicht gibt es einen besonderen Spruch dazu.

Bei allem, was mit Berührung zu tun hat, finde ich es wichtig, zu fragen, ob diese auch erwünscht ist. Auch die eigenen Kinder haben das Recht zu sagen, dass sie gerade nicht berührt werden wollen (obwohl die eifrige Mutter sich das so schön ausgemalt hat). So gibt es bei uns auch Abende, an denen es keine Fußmassage gibt, einfach weil beide Kinder es abgelehnt haben.

Wieder ist es nur ein kleiner Moment, aber er sagt, „Du bist wichtig“, „schön, dass Du da bist“, „ich sehe Dich“. Die kleine Ölmassage ist ein wunderbares Mittel um Übergänge zwischen den verschiedenen Tageszeit zu gestalten und zu beruhigen. Für Mutter/Vater und Kind.

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Faltsterne für Mama’s

Bei uns wird täglich mehrmals gebastelt und das nicht nur zur Weihnachtszeit. „Ich will basteln. Mama was kannst Du mir für Material anbieten“. Das höre ich oft schon, da ist es noch gar nicht hell draußen. Wenn die Kinder dann basteln, kann ich eigentlich nicht schnell mal was anderes tun (ich habe das jetzt endlich eingesehen), sondern ich setz mich möglichst dazu. (Dann muss ich nämlich meine andere Arbeit auch nicht 300mal unterbrechen, wenn ich sie erst gar nicht anfange.) Damit ich nicht gar so untätig dabei sitze, habe ich in den letzten Tagen diese Sterne gefaltet. Die Anleitung habe ich hier entdeckt.

Die Sterne werden auf die Weihnachtspackerl kommen. Weil wir eher weniger Selbstgemachtes schenken, wird einfach viel Liebe in die Sterne hinein gefaltet.

Tips:

Die „Flügel“ im zweiten Arbeitsschritt keinesfalls übereinander falten, eher einen kleinen Spalt lassen.

Ich habe das nicht so recht geschafft die Zacken ineinander zu stecken und bin deshalb dazu über gegangen, den großen Flügel noch einmal aufzufalten (u.U. mit einer Nadel öffnen) und den kleinen gleichsam  darin einzuschlagen.