Fingerfarben selbstgemacht

 Wir warten sehnsüchtig auf unsere Bestellung aus dem Bastelgeschäft. Solange müssen wir uns halt selber behelfen. Aus Mehl und Wasser (1:1) und Lebensmittelfarbe kann man auch ganz gute Fingerfarben machen. Ich hab auch schon mal ein Rezept mit Kondensmilch und Lebensmittelfarbe gesehen. Diese Tröpfchenmethode habe ich nicht vorgegeben, das war Leo’s Eigenkomposition. Übrige Farbe vermalen wir in der Badewanne.
 

Pearls

Beim letzten Flug hatten wir Schnüre und Perlen zum Auffädeln dabei. Das ist keine sehr clevere Idee, weil die dann im Flugzeug die ganze Zeit herum rollen. Grundsätzlich sind die Jungs aber ganz begeisterte Perlenauffädler. Es hat hat ihnen halt noch keiner gesagt, dass das Mädelskram ist ;-).
Weil sie aber um die Holzperlen, die wir hier haben, immer streiten, haben wir uns auf die Suche nach ein paar Alternativen gemacht. Schließlich ist das eine super Sache für die Feinmotorik.

Erst mal eine essbare Variante…

Hier haben wir Nudeln mit Lebensmittelfarbe gefärbt. Man breitet sie dann am besten über Nacht auf Backpapier zum Trocknen aus. 
Übrigens…
1. Wenn die Nudeln herum geschmissen werden, werden sie eingesaugt.
2. Ich glaube nicht, dass die Welt eine bessere wird, wenn wir nicht mit Lebensmitteln spielen.

Mini-Fasching

Von Fasching merkt man hier natürlich nicht viel. Aber so ein Jeck war ich eh nie, deshalb gibt’s nur leichte Faschingsanklänge bei uns…..
Eine Mini-Verkleidung…die aber beide sehr spannend fanden. Vorlage von hier.

Wir vermissen natürlich Oma’s Faschingskrapfen, deshalb gab’s auch davon eine Mini-Version. Mangels Waage war der Teig ein bisschen flüssig, deshalb gab es weniger Bällchen, sondern mehr wilde Meeresungeheuer mit 4 Augen oder Elefanten…oder, oder, oder …es war wie beim Bleigießen..

Während die Kinder in der Badewanne sitzen und sie putzen (Laufstall für Kleinkinder), versuch ich jetzt mal den Zucker und Zimt der in der halben Wohnung verstreut ist, wieder einzusammeln.

Tulips

Inspiration……

Leo konnte davon schon recht viel selber machen. Er hat das Blatt für die Blüten angemalt. Matteo ist dagegen noch nicht in der Lage, sich angesichts aller Farben des Malkastens  auf eine zu beschränken. Leo konnte die die Stiele malen und ausschneiden und auch die Wiese reissen. Beim Kleben und Falten der Blüten musste ich natürlich helfen. Nach einem kurzen Moment unbändigen Stolzes auf das Ergebnis seiner Bemühungen, kam dann aus mir unerfindlichen Gründen das Wutmonsterle (derzeit leider ein häufiger Gast bei uns) zu Besuch……was soll man sagen…alles ist vergänglich, man soll sein Herz ja nicht an Materielles hängen….der Weg ist das Ziel…

Baires Grill, Lincoln Road

Auf der Lincoln Road ist es ja immer eher „crowded“. Deshalb sind wir gerne am westlichen Ende und gehen zu Baires Grill. Das Essen ist wirklich gut, allerdings argentinisch fleischlastig. Drinnen sieht es zwar sehr gediegen aus, aber wir sitzen mit unseren Flöhen ohnehin eher draussen.

Da ist nämlich genug Platz zum Rennen, es gibt ein kleines Spiegelkabinett, immer ein paar Vögel zu verfolgen und ein bisschen Pritscheln kann man auch.

Da kann dann die Mama noch ein bisschen schauen…….Leo: “ Mama hier riecht’s aber komisch….“
(ja da riecht es komisch…nach Räucherstäbchen irgendwas….trotzdem nette Sachen)

Ausserdem kann man dann den Kaffeevorrat noch auffüllen. Auf Nachfrage bekommt auch Recyclingbags. Johannes hat dann ganz europäisch arrogant seine Überraschung darüber zum Ausdruck gebracht. Wo sich doch die Amerikaner nicht für Recycling interessieren…….
Den indignierten Blick des Verkäufers auf diese Aussage hin hat er aber nicht mehr wahrgenommen, ebenso wenig wie dessen wunderschönen Nagellack……..